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Warum die Zornnatter Zornnatter heißt…

26 Mai

Reisebericht vom Dag

Seit rund 2 Wochen sind wir mal wieder unterwegs und in den letzten Tagen habe ich viel darüber nachgedacht, was für mich Urlaub und damit auch Erholung bedeutet. Das erste was mir direkt einfiel, war die andere Umgebung. Egal ob Meer oder Berge, es muss nur anders als zu Hause sein. Anders als zu Hause soll auch die Art des Lebens sein. Einfacher, von Hand spülen statt Spülmaschine oder kochen auf 2-Flammen statt mit vier und Backofen. Ganz wichtig ist mir auch, draußen zu sein. Auch das ist ja anders als zu Hause, wo ich doch viel Zeit in Gebäuden verbringe. Das ganz Besondere ist dann noch die Mischung der Fortbewegung: mal zu Fuß, mal mit dem Rad, dem Boot oder Off-Road.

Und in diesem Sinne verlebe ich (oder wir, denn ich denke ich kann auch ein Stück für Tom sprechen) gerade einen richtig guten Urlaub. Wir sind schon off-road gefahren in der Desert de Agrigates, zu-Fuß in den Bergen und am Meer unterwegs gewesen und in Bonifatio mit dem Boot gefahren. Im Landesinneren sind wir mit dem Zug gefahren und sehr gerne lasse ich mir jeden Abend was Leckeres einfallen vom Gas-Kocher. Ich hoffe allerdings, daß Spülen von Hand auch zu Tom´s Urlaubserlebnissen gehört, denn das ist sein Job.

Nachdem wir uns in den ersten beiden Wochen haben treiben lassen, beginnt nun mit der dritten Woche irgendwie eine andere Zeit. Wir planen, zählen rückwärts und es geht uns ein wenig die Lockerheit verloren. Da kommt dann doch wieder das „Auszeit-Feeling“ durch – was soviel heißt wie „Wir könnten auch länger!“. Aber, alles hat seine Zeit und daher versuchen wir wieder in den „Infinty-Modus“ zu schalten.

In den nächsten Tagen wir es dann wechselnd durch das gebirgige Landesinnere und entlang der Ostküste gehen. Wir hoffen, dass das Wetter mitspielt – so wie wir aus Deutschland gehört haben, habt ihr im Augenblick das bessere Wetter! Nach dann fällt Euch ja vielleicht auch das Arbeiten nicht so schwer.

Ach, jetzt noch die Schlangen-Geschichte. Bei einer unserer ersten Wanderungen begegnete mir als Schlangen-Phobiker eine Schlange. Nur wenige Zentimeter huschte sie vor meinen Füssen ins Gras – so schnell dass Tom sie nicht sah. Ein Blick in den Führer bestätigte mir: es war die ungiftige grün-gelbe Zornnatter. Tage später sind wir wieder zu Fuß unterwegs, als es zornig und laut im Gebüsch faucht. Tom, der bis dahin wahrscheinlich gedacht hatte, Dag spinnt – war bestimmt nur eine Eidechse, sah sie dann auch. Die Zornnatter – entweder haben wir totales Glück (?) gehabt oder diese Sorte gibt es hier auf Korsika sehr häufig.

Wir senden entspannte Urlaubsgrüße in die Heimat und ein paar Korsika-Impressionen.

DAG und Tom

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