Home, sweet home

8 Dez

Bericht von Dag

Heute vor drei Wochen sind wir wieder wohlbehalten in unseren Heimathafen eingelaufen. Und irgendwie hatten wir schon geahnt, dass da gewisse Vorbereitungen im Gange waren. Als ich einen Tag vorher mit meinem Vater telefonierte und vorsichtig fragte, ob wir auch einen Tag früher erscheinen könnten, da wurde das mit einem kurzen „Nein“ beantwortet und der Nachsatz dazu lautete „Ich bin doch für die Würstchen zuständig!“

So gebrieft sind wir dann nach 55.000 Kilometern wie „geplant“ zu Hause angekommen. Vorsichtig bog der White Rhino in die Zielstraße ein und da erwartete uns dann ein reservierter Parkplatz direkt vor der Haustür.

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Der "White Rhino" Parkplatz

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Rolling home

16 Nov

Das Team von Go-to-Africa ist auf dem Weg in Richtung Heimat. Für die letzten Kilometer ist unser Teammitglied Rhino jetzt mit neuen Reifen ausgestattet und die anderen beiden sind auch schon recht gespannt auf zu Hause. Da wir aber vermuten, dass eventuell jemand ne Flasche Sekt kalt stellen möchte, geben wir mal unsere „Einlaufzeit“ in den Heimathafen bekannt:

Donnerstag, den 17.11.2011 so gegen 18:00 Uhr

Wir freuen uns auf zu Hause und darauf, endlich wieder Familie und Freunde zu sehen!

Go-to-africa am Tiefpunkt

7 Nov

Reisebericht von Tom

Am Tiefpunkt – aber diesmal nicht im übertragenen, sondern im geographischen Sinn! Wir sind heute nämlich am tiefsten Punkt der Erde angekommen, am toten Meer.

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Überraschungen für go-to-africa

6 Nov

„That is africa“ – ein Spruch, der vieles unserer Reise umschreibt. Warum sind immer alle Steckdosen schief und Fliesen so verfugt, also ob es ein 12-jähriger gemacht hat – that is africa. Warum müssen für jeden Grenzübertritt Formulare in zigfacher Ausfertigung geschrieben werden? That is africa! Warum ist ein 2 Jahre alter Reiseführer in der Tat alt? That is africa!
Weil Afrika so ist, sind wir nun auf unserem Heimweg auf einer Route unterwegs, die so nicht geplant war. Die politische Situation, besonders in Nordafrika, hat sich bekanntlich im letzten Jahr stark geändert. Wir sahen daher für uns und unseren White Rhino nur eine sichere Möglichkeit wieder nach Europa zu kommen: die Ausreise per Schiff von Israel aus.

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Nochmal ordentlich Sonne tanken…

1 Nov

Reisebericht von Tom

Nochmal ordentlich Sonne tanken – das wurde uns des öftern aus der Heimat geraten – besonders von unseren Afrika-Reisefreunden Kathrin & Eckhard aus Kiel, die nun schon einige Monate wieder zu Hause sind. Wir kommen ja nun im November zurück nach Deutschland, und das ist ja wetter-mäßig im Rheinland ein richtig fieser Monat.

Daher haben wir diesen Rat gerne beherzigt, und zwar im Taucher- und Windsurferparadies Dahab auf der Sinai-Halbinsel am Golf von Akaba (das ist die „Bucht“ zwischen dem Sinai und Saudi-Arabien). Dort hatten wir eine ganze Woche Sonnenschein, türkis-blaues Wasser, sehr angenehme Temperaturen und jeden Tag super Surf-Wind. Das beste war jedoch, dass wir auf einer sichelförmigen Landzunge direkt vor der Stadt (bzw dem Dorf) campen konnten. Dort waren wir auf beiden Seiten von Wasser und Wind-Surfern umgeben, hatten den ganzen Platz für uns und das hat noch nicht mal was gekostet.

Satelliten-Bild Dahab

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Das Team von go-to-africa 50.000 Kilometer auf Afrikas Strassen unterwegs

24 Okt

Man muss die Feste feiern wie sie fallen! Heute sind wir den 50.000sten Kilometer in Afrika gefahren. Das haben wir natürlich ein wenig gefeiert und sind dazu in die Luft gegangen. Sprich heute Morgen um 4:30 Uhr sind wir zu einer Heissluftballonfahrt über das Tal der Könige von Luxor aus gestartet.

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Ein Bericht aus der Heimat

18 Okt

Liebe Go-to-Africa Leser,

Überraschung, Überraschung. Hier schreibt nach langer Abstinenz der Hemmingway für Overlander. Und dies aus absolut aktuellem Anlass.

Was ist passiert? Offensichtlich eine Menge, wie aus den Berichten unserer Protagonisten hervorgeht. Aber eben noch mehr. Wie würde Thomas sagen: Nun aber der Reihe nach…

Also, es begab sich, dass ich meine Heimatscholle in Meerbusch betrat, dort an einem Metallkasten in der Nähe der Eingangstür weilte und feststellte: Da ist was drin – ein weisser Umschlag von „InPraxi“, die Alumni Organisation der Hochschule, an der Thomas und ich vor grauer Vorzeit unseren klangvollen Titel „MBA“ erworben haben.

Nun, was hat das mit Afrika zu tun? Die Auflösung dieses Rätsels finden die geneigten Leser im folgenden Link. Viel Spass und gute Gedanken!

Afrika_InPraxi

Thomas und Dagmar sind also noch voller Tatendrang und freuen sich auf die Heimat. Das ist auch gut so. Mal sehen wieviel Zeit sie für die Daheimgebliebenen von Ihrer Reise mitbringen.

Euer Hemmingway der Overlander

Gedanken zum Rückweg

15 Okt

Reisebericht von Tom

Nun (Freitag, den 14.) sind wir endlich in Wadi Halfa (in Norden des Sudan) angekommen und warten auf unsere Fähre über den Assuan-Stausee, die uns nächste Woche Mittwoch nach Ägypten bringen soll.

Die letzten 5 Fahr-Tage im (Nord-) Sudan waren heiss und eintönig, auch weil wir den größten Teil der Strecke ja von Hinweg schon kannten. Was wir noch nicht kannten, waren die 300 km durch die „wüstigste“ Sand-Wüste von Khartoum nach Abu Dom. Besonders bemerkenswert war dort die Anzahl der kaputten Reifen am Strassenrand. Einmal haben wir (zum Zeitvertreib) auf 10 km 103 Reifenleichen gezählt, und am nächsten Tag sogar 143 Stück pro 10 km. Hochgerechnet auf die gesamten 300 km also insgesamt ca. 4000 kaputte Reifen. Das war für uns, mit unserer Phobie gegen Reifenpannen, eine echte Psycho-Folter :-). Anmerkung Dag: ausserdem gab es statistisch pro 10 Kilometer 3 Tierleichen (Schafe, Esel, Kamele udg.) sowie eine kaputte Windschutzscheibe.

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Das Ruanda und Uganda Video ist online

11 Okt

Unser Video ueber Ruanda und Uganda ist nun online. Viel Spass!

Wir sind zur Zeit in Khartoum (Hauptstadt von Sudan) und kaempfen hier mit den Temperaturen ueber 40 Grad tagsueber und ueber 30 Grad nachts – also quasi nichts Neues, wie auf der Hinreise auch!

Wahrscheinlich werden wir nun doch nicht ueber Saudi-Arabien und Jordanien nach Israel reisen, sondern mal wieder ueber den Assuan-Stausee nach Aegypten und dann am Roten Meer entlang nach Sinai und dann Israel. Das scheint leichter zu organisieren sein als die Visa fuer S.A. und wir sind nun in dem Modus, dass wir manchmal nur noch den Weg des geringsten Widerstands gehen – aufgrund der afrikanischen Strassen, Verkehrs-Chaos, Hitze, Reifenpannen und etwas reisemuede eben… Sonst geht es uns aber weiterhin gut!

Nach so langer Zeit „auf Achse“ sicher auch nicht ganz unverstaendlich. Wir melden uns dann wahrscheinlich aus Assuan wieder.

Das letzte Offroad-Abenteuer in Afrika

4 Okt

Reisebericht von Tom

Wir haben es geschafft! Inzwischen haben wir die fürchterliche Offroad-Strecke von Isiolo über Marsabit nach Moyale quer durch die Steinwüste in Nord-Kenia hinter uns und sind in Äthiopien angekommen. Das war diesmal allerdings wieder ein hartes Stück Arbeit.

All tracks in Kenya - Rückweg

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