Was seit gestern fehlt

5 Jun

Dies ist ein Artikel ohne Bilder, Rätsel und Video. Aber ein Artikel mit Emotion.

Es ist nicht mehr so, wie es die letzten zweieinhalb Wochen war. Da reißt beim 128. Oryx niemand mehr die Kamera hoch und schreit während der Fahrt „Stop“. Keiner schleicht mit mir um einen toten Baum, um den besten Fotoblickwinkel zu bekommen. Und es stöhnt auch keiner auf „Was ist das denn schon wieder – no coverage! Wie soll ich denn da meine Artikel hoch laden!“

Beim Frühstück ist eine Tasse zu viel und einen Liter Kaffee schaffen wir auch nicht mehr.

Und ohne zu fragen weiß ich, Tom fehlt jemand, mit dem er bei einer Dose Bier am Lagerfeuer über alte Zeiten sprechen kann.

Gerd, DU fehlst uns. Es waren echt ein paar tolle Tage mit Dir und wir hoffen, wir haben Dich mit dem Abenteuervirus angesteckt. Wir von „Unkompliziert Reisen“ meinen, Du warst ein sehr unkomplizierter Gast und Dein Bett im Rhino kannst Du jederzeit wieder buchen. Gerne auch als Doppelbett. Auf jeden Fall wissen wir jetzt auch, dass da zu Hause jemand ist, der unsere alltäglichen Probleme kennt und immer einen ganz besonderen Blick auf unsere Artikel werfen wird. Und wir, wir werden uns Mühe geben, den Level von Ernest Hemingway alias Gerd beizubehalten.

Schöne Grüße nach Meerbusch an den Camp Rookie und seine Frau senden aus Windhoek/ Transkalahari Camp

Dag und Tom

 P.S. Wir haben gestern auch einen neue Klappspaten gekauft… ;-))

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2 Antworten to “Was seit gestern fehlt”

  1. gitjeshorst 5. Juni 2011 um 12:02 #

    Hallo Dag, hallo Thomas,

    Was soll ich sagen? Was soll ich schreiben? Erst mal: Vielen Dank für 2 Wochen Abenteuerurlaub der Sonderklasse. Schön zu hören, dass es Euch gefallen hat, ein Camping Greenhorn zu einem Rookie auszubilden.

    Auf der Rückreise, die so einige unerwartete Hürden bereit hielt, habe ich noch mal alles vor meinem geistigen Auge Revue passieren lassen. Bericht darüber folgt – war wegen leerem Akku und Abwesenheit einer Steckdose nicht machbar.

    Gestern ging die Zeit mit einem ersten mündlichen Reisebericht vor dem Haushaltsvorstand drauf – Fotos noch nicht eingeschlossen. Es war auch noch fürchterlich warm und hell bis spät abends – sehr ungewöhnlich! Als langsame Wiedereingliederung in den Alltag habe ich dann den Grill angeworfen. Mangels Feuerholz haben Grillkohlen herhalten müssen. Es gab auch kein Kameldornbier, sondern Erdinger Weissbier. War ganz ok.

    Alle sind sehr happy, dass ich ich wohlbehalten aus der Wildnis zurückgekehrt bin 😉

    Euch noch eine gute Zeit in Windhoek und tolle Abenteuer mit den „Jungs“.

  2. Rolf 5. Juni 2011 um 17:34 #

    Es zeugt von tiefer Freundschaft, wenn Ihr feststellt, es fehle nun nicht nur jemand am Frühstückstisch um die große Kaffeekanne zu leeren, sondern er fehle auch zu vielen anderen Gelegenheiten.
    Dieser Eindruck wird bestätigt, wenn dieser Jemand, in einem Kommentar, ähnliche Wehmutsäusserungen von sich gibt.
    Schmunzelnd lese ich, er fehle Euch auch beim Erdinger-
    stemmen am Lagerfeuer, wo Ihr insgesamt jungen Hüpfer, die gemeinsame Vergangenheit beleuchtetet.

    Keinen Ersatz, wohl aber nette Bei- und Mitfahrer habt Ihr ja in Kürze, kommen doch bald die Suomi-Jungs. Viel Freude dabei. Rolf.

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