Abschlussbericht Aethiopien

3 Dez

Reisebericht von Tom

Hallo liebe Go-To-Africa Gemeinde,

inzwischen sind wir zwar in Kenia angekommen (aktueller Standort am 3. Dez ist ist Marsabit in Nord-Kenia), aber trotzdem möchte ich Euch noch an unseren letzten Tagen in Äthiopien teilhaben lassen.

Unser Besuch in Äthiopiens „Kaffeehauptstadt“ Jima war leider ein Reinfall. Im Zentrum der Stadt selbst war gerade Grossbaustelle, da wurde wohl gerade die Kanalisation verlegt oder so was ähnliches. Jedenfalls war die ganze „Innenstadt“ eine einzige Baustelle, in der man sich nur zu Fuss fortbewegen konnte. Das an sich wäre ja kein Problem gewesen, aber Kaffeeplantagen haben wir leider auch gar keine gesehen. Wir hätten uns dann wohl einen lokalen Führer nehmen müssen, um was von Kaffeeanbau mitzukriegen, aber dazu hatten wir keine Gelegenheit und wohl auch keine richtige Lust.

Stattdessen haben wir im Jima einen kleinen See am Stadtrand besucht, an dem man angeblich (laut unseres Reiseführers) „zuverlässig“ Flusspferde sehen kann. Als wir da waren, waren die Flusspferde aber wohl gerade alle zur Maniküre… wir haben jedenfalls keine zu Gesicht bekommen. Dafür hatten wir bei der Rückkehr vom Fussmarsch zu unserem „Rhino“ dann ca. 20 Soldaten wortwörtlich UNTER unserem Auto sitzten. Die hatten dort gerade vor einem Regenguss Schutz gesucht.

Überhaupt: Regen! In diesem Teil von Äthiopien war das Land überaus fruchtbar, und zwar weil es dort regelmäßig und wohl auch ausgiebig regnet. Dort durften wir dann auch unseren ersten „richtigen“ Regen seit Antritt unseren Reise vor 10 Wochen erleben. War eigentlich ein schönes Gefühl, weil es ein warmer, tropischer Regen war.

Die beiden nächsten Bilder geben Euch einen guten Eindruck von der Strecke von Jima nach Arba Minch, die wir an den nächsten beiden Tagen gefahren sind.

War schon eine richtige Urwaldstrecke, und zudem 200 km tolle Offroad-Strecke gefolgt von 100 km „Baustelle“ (da wurde mal wieder über fast 100 km eine neue Strasse gebaut, und die „Umleitungen“ waren dann auch alle „offroad“ zu fahren…)

In Arba Minch haben wir dann im Nechisar National-Park wirklich „mitten im Urwald“ übernachtet:

Den Nationalpark und besonders den dortigen „Crocodile Market“ (dort werden die Crocs nicht verkauft, sonders liegen, zusammen mit vielen anderen Tieren, faul in der Sonne rum) haben wir am folgenden Tag natürlich auch besucht, und zwar per Boot und Führer. Dort sind Dag einige eindrucksvolle Fotos von den vielen Tieren gelungen, die wir dort aus nächsten Nähe sehen, fotographieren und filmen konnten:

 

Zwischen den folgenden Tages-Etappen von Arba Minch zur kenianischen Grenze in Moyale (Süd-Äthiopien) haben wir auch einmal mitten in der Steppe gecampt. Das war die erste Übernachtung in Äthiopien, wo wir weder abends, noch nachts, noch morgens Besuch von dem Einheimischen gekriegt haben… Entweder war da einfach keiner oder wir waren im Busch so gut versteckt, dass uns keiner gefunden hat.

In Moyale an der Grenze haben wir uns dann mit Andy & Veronika aus Erding / Bayern zusammen getan, um die folgende harte Offroad-Strecke in Nord-Kenia zu bewältigen. Wir hatten die beiden schon im „Wim’s Holland House“ in Addis kennengelernt. Andi und Veronika fahren eine alten VW Bulli (Bus), und eigentlich war es ja so gedacht, dass wir den beiden helfen, wenn sie mit dem Gelände auf den folgenden 500 Offroad-Kilometern Probleme bekommen. Aber erstens kommt es ja bekanntlich anders, und zweitens als man denkt. Aber darüber schreibt meine liebe Dag schon einen separaten Reisebericht…

Bis bald, viele Grüße senden

Tom & Dag

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2 Antworten to “Abschlussbericht Aethiopien”

  1. Rita 7. Dezember 2010 um 18:27 #

    HALLO IHR ZWEI

    es ist einfach immer wieder sehr schön über die Berichte und tollen Fotos so nah bei euch zu sein!
    Alles liebe und gute wünschen wir euch, Gerd und Rita

  2. Gabi 9. Dezember 2010 um 21:10 #

    Hallo Ihr Zwei,

    Dagmar, Glückwunsch zu diesen Supertierfotos, die sind echt klasse geworden!

    Eure Gabi grüßt Euch aus dem verschneiten Revier.

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