Abschlussbericht Marokko 2010

25 Apr

Marokko Tracks

Nun sind wir mittlerweile schon wieder auf der Heimreise; dieser Reisebericht entsteht auf der Fähre zurück von Tanger nach Barcelona. Die letzten Tage waren sehr schön und wir haben bei bestem Wetter und ohne Probleme die letzten Tage unseres Urlaubs geniessen können. Noch drei Tage, dann hat uns der Alltag wieder und die Arbeit geht wieder los…

Diesem Reisebericht haben wir, wie von Ingo und Zecke gewünscht, ein Bild mit unseren GPS-Tracks quer durch Marokko beigefügt, sowie auch noch ein paar andere schöne Bilder, die unsere Reise gut abrunden.
Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, hatten wir am Abend des letzen Reiseberichts („Ein Tag im Anti-Atlas“) einen schönen Lagerplatz am Rande eines ausgetrockneten Flussbetts gefunden. Von dort sind wir am nächsten Morgen zu dem Felszeichnungen von Ukas aufgebrochen, die wir nach ca. 1 h erreicht hatten. Diese sicherlich einige Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende alten Fels-Zeichungen wurden uns von einer Berberfamilie gezeigt, die „zufällig“ in der Nähe lagerte. Das war auch gut so, denn auch mit den GPS-Koordinaten der Zeichungen aus unserem Reiseführer wäre es sonst auch sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich geworden, alle Zeichungen zu finden. Die ganze Familie (innerhin fünf Personen) war während der Führung sehr nett und unaufdringlich und so fanden wir es selbstverständlich, uns nicht nur mit Geld, sondern auch mit einigen kleinen Geschenken und mit einem „Familenfoto“ bei Ihnen für die schöne Führung zu bedanken.
Die folgenden 3 Stunden nach den Felszeichungen fuhren wir südwärts, weiter durch das ausgetrocknete Flussbett,
welches überwiegend mit ca. Tischtennis- bis Orangengrossen Kieselsteinen gefüllt war. Das war nach ungefähr einer Stunde „Offroad-Experience“ mal wieder eine echte Tortur (aber nur für uns und nicht für unseren Rhino :-), und deshalb haben wir leider von diesem, im Nachhinein sehr schönen (weil schwierigen) Offroad-Weggstück, keine Fotos oder Videos. Das wollen wir noch besser lernen, gerade auch anstrengende oder etwas unerwartete Situationen per Foto oder Video zu dokumentieren, um sie nachher besser mit anderen teilen zu können.
Nach Verlassen der Offroad-Strecke (Geschwindigkeitsdurchschnitt ca. 10 km/h) ging es dann auf gut ausgebauten Fernreisestrassen (Geschwindigkeitsdurchschnitt ca. 70 km/h) weiter Richtung Süd-Westen zu dem, bei Afrika-Reisenden, berühmten Campingplatz Fort Bou Jerif nahe der Atlantikküste. Leider waren dort zuerst fast nur Franzosen, mit denen wir uns zwar einigermassen verständigen können, aber zu einer gepflegten Konversation reicht unser VHS-Französisch eben leider doch noch nicht.
Später kamen dann allerdings auch noch Kathrin und Eckhard mit Ihrem „Buschtaxi“ (Toyota HZJ) im Camp an, die gerade auf der Durchreise von Kiel nach Kapstadt waren… Da die beiden sehr nett und auch erst ungefähr 6 Wochen unterwegs waren, waren wir informationsmäßig (bezogen auf 1 Jahr „Aussteigen“ für eine Afrika-Reise) mit den beiden ganz gut auf Augenhöhe und konnten einen schönen und informativen gemeinsamen Abend verbringen. Am nächten Morgen haben wir die beiden noch mit unseren Brennspiritus-Vorräten versorgt, weil Brennspiritus in Marokko wohl nicht so einfach zu bekommen ist und die beiden das zum Kochen brauchten. Im Austausch dafür haben wir eine ganz hervorragende Datei mit praktischen Tips zu allen afrikanischen Ländern bekommen, wie z.B. wo man Visa bekommt, welche Dokumente bzw Impfungen für die Einreise erforderlich sind usw.
Am nächsten Tag ging es dann schon kräftig Richtung Norden, bis nach Agadir, wo wir nördlich des Cap Rhir direkt an einem schönen Surf-Strand übernacht haben und einen tollen Sonnenuntergang direkt am Meer erleben durften.
Dann am nächten Tag 800 km stramm in Richtung Norden, erst auf Landstrasse und dann auf der Autobahn von Agadir über Marakkesch und Rabat bis kurz vor Tanger, wo wir am nächten Tag einschiffen konnten.
Da bis hierhin alles so gut geklappt hat, sind wir natürlich guter Hoffnung, auch die letzten ca. 1200 km von Barcelona bis Aachen ohne größere Zwischenfälle hinter und zu bringen und Euch bald auch persönlich von unseren Erlebnissen berichten zu können. Wir haben diesmal auch einige Videos gemacht (überwiegend von „Rhino in Action“), die wir auch nach YouTube hochladen wollen, wenn wir wieder Zuhause sind.
An dieser Stelle als Vielen Dank an die treuen Leser unseres Reisetagebuchs, die bis zum Ende durchgehalten haben und

Bis bald – in’schallah…

Am Atlantik

Sonnenuntergang am Atlantik

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