Anreise und Kathmandu

6 Apr

Heute schreiben wir den ersten Bericht aus Kathmandu. Nach erfolgreicher aber anstrengender und langer Anreise sind wir heute (Sonntag) morgen in Nepals Hauptstadt gelandet und haben jetzt schon die ersten Eindrücke (und Ausrüstungs-Stücke) gesammelt. Aber wie immer schön der Reihe nach:

Anreise aus Aachen nach Frankfurt Airport per Bahn (ICE) sehr angenehm. In Frankfurt am Airport dann bei Qatar Airways am Check-In erst mal Bombenalarm (kein Scherz!). Aber nachdem Hasso nichts erschnüffeln konnte, durften wir dann doch noch einchecken…

Flug bis Doha recht nett (6h). Dann 6h Wartezeit in Doha – totlangweilig. Auf dem Flug von Doha nach Kathmandu wurde dann um 2 Uhr nachts erst nochmal ein 3 Gänge Menue serviert. Habe abgelehnt und stattdessen einen 3-fachen Gin-Tonic bestellt, damit ich (Thomas) besser schlafen kann. Nach 1 h war mir dann leider SO schlecht, dass ich gar nicht mehr schlafen konnte 🙂

In Kathmandu wurden wir dann alle (11 Personen) abgeholt und in einen Bus verfrachtet, in dem man uns dann als erstes mal eröffnet hat, dass „unser“ Hotel in Kathmandu-City leider ausgebucht sein ……………. und man ins deshalb auf ein Hotel 45 min ausserhalb „upgegraded“ hat. Dieses Hotel, in dem wir jetzt sind, war dann auch wirklich wunderschön, aber erst mußten wir ja noch mit dem Bus quer durch die City dort hinkommen. Das hat uns dann gleich auch einen ersten Eindruck von Kathmandu vermittelt und man konnte bei der Fahrt wirklich sehen, dass Nepal zu den ärmsten Ländern der Welt gehört – die City ist laut, dreckig, wuselig, chaotisch, usw. Insgesamt noch mal eine Stufe „schlimmer“ als dass, was wir in Marokko letzes Jahr schon erlebt hatten. Wie sagte meien Liebe doch so treffend während der Busfahrt zum Hotel: „Hier würde M.I. aus MB-B. bestimmt schon während der Busfahrt die Kretze kriegen 🙂

Im Hotel angekommen, waren wir alle sehr überrascht, wie es inmitten dieses Drecks und Elends so eine schöne Hotelanlage geben kann – 5* mit Sonnenterasse, Super-Aussicht, Schwimmbad, riesige & schöne Zimmer usw.

Nach einem kurzen Nickerchen im Hotel haben wir uns dann mit dem Bus nochmal zum Nachmittags-Stadtbummel in die Stadt fahren lassen. Als wir dann mitten in der Stadt (d.h. im Zentrum des ganzen Chaos) aus dem Bus aussteigen durften, kam ich mir schon ein bißchen vor wie „auf dem Mond“. Der Gestank war im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend und die Geräuschkulisse dem angepaßt. Ich dachte nur „Captain Kirk an Brücke – please beam me up“, aber Scotty antwortete leider nicht.

Wir also von der Hauptverkehrsstrasse rein in die „Fussgängerzone“ (dort fahren dann „nur“ noch Fahrräder, Mopeds und Ritschkas) und dann wurde es auch langsam schon besser… wahrscheinlich hatten wir und einfach schon ein bißchen an die „spezielle Atmosphäre“ gewöhnt!

Nach einigem Suchen haben wir dann auch unser eigentliches Ziel gefunden, nämlich den Stadtteil mit den ganzen Outdoor-Ausrüstuns-Geschäften (hier soll sich ja seinerzeit schon Sir Edmund Hillary eingekleidet haben…). Dort wurden wir dann auch recht schnell fündig und konnten noch fehlendes Equipment und Land-Karten nachkaufen. Die dort angebotenen Markenartikel sind natürlich alle gefälscht, kosten dafür aber auch nur ca. 10 – 20% des Ladenpreises in Deutschland. D.h. zum Beispiel eine NorthFace GoreTex Jacke kostet dort nur ca. 40 Euronen statt wie bei uns 400!

Auch viele andere Sachen kosten nur ca. 10% des Preises in Deutschland (kleine Flasche Cola am Kiosk 15 Cent)

Bei des Rückfahrt mit dem Bus sind dann alle fast eingeschlafen und die unvermeidlichen Bodenwellen im quasi ungefederten Bus hauten einige Leute (im Wortsinn) aus den Sitzen 🙂

Abendessen war 1A & super-lecker, besonders das Bier dazu (siehe Bild) aus der 0,65 l Flasche!

„Namaste“ und bis die Tage!

Hochspannung

Tempel

Kinder

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