The way home

16 Jan

Durch die leider lange Hin- bzw. Rückfahrt, befinden wir uns jetzt schon auf dem Rückweg. Am 16. geht die Fähre wieder von Tanger ab. Daher wollten wir heute einfach nur einen Fahrtag von Marrakesch nach Tanger einlegen (ca. 600 Kilometer auf Autobahn). An einem solchen Tag passiert ja nichts Spektakuläres fürs Reisetagebuch, daher hat Tom schon mal vorsorglich einen „allgemein gültigen Artikel“ geschrieben über Sanitäres.

Da hatten wir aber die Rechnung ohne den Landy gemacht. Kurz nachdem Tom gesagt hatte „wir liegen ja super in der Zeit“, verspürte die Autorin ein seltsames Schlagen in der Lenkung und ein komisches Geräusch von hinten links. Übrigens bei „Höchstgeschwindigkeit“ von 117,5 Stundenkilometern.

Auf dem Seitenstreifen der Autobahn erst einmal Inspektion des Fahrzeuges vorgenommen und siehe da, beim Reifen hinten links löst sich die Decke. Dann ist wohl mal Reifenwechsel angesagt. Wir sichern dann den Standstreifen auf die deutsche Art mit dem guten Warndreieck und marokkanisch mit ein paar Felsbrocken. Reservereifen runter, Jack-all (der beste Wagenheber der Welt) raus. Der extra vor dem Urlaub gekaufte Defender Adapter passt leider nicht (wer probiert denn so etwas schon aus?). Egal, drunter, Wagen hoch, Reifen ab, Reifen drauf und wenn dann der weltbeste Wagenheber keine Zicken beim Runterlassen gemacht hätte, wäre uns wohl ein neuer Job in der Formel 1 sicher gewesen. Ingenieurtechnisch mit dem Hammer kam dann die Lösung von Tom. Just in dem Moment als alle Probleme gelöst sind, steht die marokkanische Straßenwacht neben uns und sichert unsere Gefahrenstelle mit Hütchen. Hat letztlich alles gut geklappt, wir hatten viel schlimmere Situationen, in denen ein Radwechsel sehr viel schwieriger gewesen wäre.

So setzen wir dann unsere Fahrt nach Tanger fort. Tom hatte uns gestern Abend ja schon unser Wunschhotel telefonisch reserviert. Das „La Tangerine“ hatten wir auf unserem Spaziergang mit Yussuf gesehen und später hatte auch dieses Schweitzer Pärchen sehr begeistert davon erzählt.

Angekommen im Hotel können wir die Begeisterung teilen. Der alte Riad wurde von einem deutsch-marokkanischen Pärchen 2001 gekauft und 4 Jahre lang restauriert. Jetzt gibt es 10 Zimmer, die alle sehr schön eingerichtet sind. Unser Zimmer liegt zum Hafen hin und über eine Treppe kommt man auf die Schlafempore. Dem Bett gegenüber ist das Fenster mit Blick über das Meer auf Gibraltar. Es steht sogar ein Fernglas da, damit man die Schiffe beobachten kann. Wir machen dann abends noch einen Gang in die Medina, versorgen euch im Internetcafe mit 3 neuen Berichten und uns später dann noch in einer Suppenküche für 1,50 Euro mit drei Tellern sehr leckerer Suppe.

Morgen werden wir dann noch einmal ein wenig durch die Stadt laufen, gegen Mittag zum Hafen runter fahren, ausdeklarieren und dann abends mit der Fähre um (hoffentlich) 19.00 Uhr wieder starten in Richtung Sete.

Dies ist daher der letzte Bericht aus Marokko und unseren „Urlaubs-Abschluss-Bericht“ erhaltet ihr dann am Sonntag.

Bis Sonntag, Ihr treuen Leser. Gruß DAG

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: